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Geocaching-ZoneWas ist Geocaching? Dabei gibt es unterschiedliche Arten von Caches; sogenannte „Tradis“ (Traditional Cache), „Multis“ (hier beginnt man an einem genannten Startpunkt und muß an mehreren Stationen Aufgaben lösen, um einen Schritt voranzukommen), „Virtuals“ (virtuelle Caches; man muß z.B. in einem Museum eine Aufgabe lösen) und noch einige weitere Formen. Ziel des Spieles ist es, den Cache zu finden, sich vor Ort in das „Logbuch“ einzutragen und den Fund dann zu Hause anschließend im Internet auf den oben genannten Seiten zu loggen. Dabei trägt man sich in das Verzeichnis der Finder ein. Fünf verschiedene Größen können Caches haben: Mikros haben in etwa die Größe einer Filmdose, Regulars ein Volumen von etwa 1,5 l und Big Caches in etwa eines Schuhkartons. Dazwischen liegt immer noch eine Abstufung. Neben diesen Standardgrößen finden sich auch noch weitere Größen, die nicht genauer definiert sind. Sogenannte Nanos haben beispielsweise etwa die Größe eines Fingerhutes. Desweiteren erfährt man im Listing die Schwierigkeit des Geländes, in dem man sich bewegen muß und die Schwierigkeit zur Lösung der Aufgaben. Diese sind ebenfalls in fünf Grade unterteilt. Caches befinden sich in der freien Natur zu Lande, zu Wasser (oft auch unterhalb der Wasseroberfläche und nur im Tauchgang zu erreichen) und „in der Luft“ (Klettercaches oder Caches, bei denen man sich um zum Ziel zu gelangen abseilen muß). Andere Caches befinden sich in öffentlichen Gebäuden oder z.B. in Kaufhäusern. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zu beachten ist, daß das Interesse von Muggels (unwissende Menschen) nicht auf Cacheverstecke gelenkt wird, damit diese den Cache nicht plündern können. Findet man nun einen Cache (der Behälter ist als Geocaching-Versteck gekennzeichnet und es liegen die Spielregeln in Kurzfassung bei), liegen meist unterschiedliche Schätze darin versteckt. Oft handelt es sich um Hilfsmittel für computerbegeisterte Cache, manchmal auch um Gimmicks, kleine Geschenke oder sogar auch mal um Geld. In Mikros befindet sich meist nur ein Logbuch und ein Stift zum Eintrag in dasselbe, die aber grundsätzlich in jedem Cache enthalten sind. Bei Mikros geht es ausschließlich um den sportlichen Anreiz. Aus dem Inventar eines Caches darf man sich das Stück heraussuchen, das einem am besten gefällt, und mitnehmen. Im Gegenzug muß man für alle nachfolgenden Cacher etwas mindestens gleichwertiges hinterlassen. Hat man nichts passendes dabei, kann man sich mit seinem Namen auch nur in die Liste eintragen und den Vermerk „No Trade“ (es hat kein Handel stattgefunden) hinzufügen. Hat man ganz viel Glück, findet man einen Geocoin oder einen Travel Bug. Ein Geocoin ist eine Münze mit einem speziellen Motiv, ein Travel Bug ist eine Erkennungsmarke, die manchmal mit einem Gegenstand oder einem Bild verbunden ist. Diese sind entweder mit einer Nummer versehen, anhand derer man die bisher zurückgelegte Strecke des Geocoins bzw. Travel Bugs verfolgen kann, oder es handelt sich um Sammlerstücke, die man behalten darf und die das Zeichen (den „Tag“) eines Cachers tragen. Sollen Sie weitergegeben werden, sind diese auch auf oben genannten Seiten im Internet aufgelistet und müssen geloggt werden. Ein Geocoin darf überall hin wandern, ein Travel Bug hat ein stets genau definiertes Ziel.
Geocoins und Travel Bugs
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